Checkliste: So erkennst Du einen guten Hundefriseur
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Sommer, Sonne, Strandurlaub - und dazu ein luftiger Haarschnitt, wuff! Hier verrate ich Dir, warum ein Haarschnitt für Deinen besten Freund nicht nur im Sommer eine Erleichterung ist. Und mit der Checkliste findest Du einen guten, professionellen Hundefriseur für die perfekte Hundepflege.
Trimm Dich in Form!
Viele Hundebesitzer entscheiden sich im Sommer für einen Hundehaarschnitt. Kürzeres Fell, das vielleicht sogar noch ausgedünnt wurde, sorgt dafür, dass der Hund weniger schnell „überhitzt“. Ist das Fell lang und dicht, kann die Luft nicht gut zirkulieren und die Hitze hält sich hartnäckig unter den Haaren. Angestaute Hitze können Hunde jedoch nicht durch Schwitzen herunter regeln, sondern lediglich durch Hecheln. Das ist anstrengend und belastet Deinen Hund im Sommer sehr.
Ein guter Grund also, einen Hundefriseur aufzusuchen. Auch unter dem Jahr macht ein Haarschnitt für Hunde mit mittlerem und langem Fell Sinn. Kämmen allein genügt als Hundepflege oft nicht. Hängen Haare vor den Augen, kann dein Hund nicht richtig sehen, zudem können Augenreizungen oder Entzündungen entstehen. Fell, das schnell verfilzt oder besonders lang wird, muss ebenfalls regelmäßig geschoren werden. Filzknoten begünstigen Hautkrankheiten und Parasitenbefall, zu langes Fell kann die Bewegungsfähigkeit einschränken. Daher sollte der Besuch beim Hundefriseur zur wiederkehrenden Hundepflege gehören.
Was macht einen guten Hundefriseur aus? - Die Checkliste
- Vertrauen: Bevor geschnitten wird, sollte sich der Hundefriseur Zeit nehmen, deinen Hund kennenzulernen. Manche Hunde haben Angst vor dem Tisch und verbinden das womöglich mit einem Tierarzt-Besuch. Der Hundefriseur sollte daher zunächst auf deinen Hund zugehen, um eine Vertrauensbasis zu schaffen.
- In der Ruhe liegt die Kraft: Hektik hat bei einem guten Hundefriseur nichts verloren! Denn die kann Deinen Hund verunsichern oder stressen. Außerdem ist bei der Hundepflege Feingefühl und Vorsicht gefragt, gerade bei empfindlichen Körperbereichen, etwa an der Schnauze. Schreien und aggressive Kommandos sind ebenfalls tabu.
- Gefühle respektieren: Hat dein Hund Angst oder wird ihm der Frisiervorgang unangenehm, respektiert ein professioneller Hundefriseur diese Gefühle. Er sollte dann die Arbeit unterbrechen und versuchen, den Hund zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen. Einfach weitermachen kann für deine Fellnase sehr unangenehm werden oder sogar dazu führen, dass sie aggressiv wird. Geht es gar nicht mehr, sollte der Friseur die Sitzung abbrechen.
- Fachkenntnis: Ein qualifizierter Groomer oder Hundefriseur erkennt die Fellstruktur und erstellt eine individuelle Hundepflege. Dazu gehört auch, dass er möglichen Parasitenbefall wie Flöhe, Milben oder Zecken wahrnimmt und weiß, was dagegen unternommen werden kann.
- Kein Kürzen der Tasthaare: In verschiedenen Ländern ist es verboten - das Schneiden oder Entfernen der Tasthaare, auch Vibrissen genannt. Die Tasthaare sind sehr wichtige Sinnesorgane für deinen Hund. Sie abzuschneiden oder zu entfernen, schränkt ihn in seiner Wahrnehmung und Orientierung erheblich ein.
Zum Thema Vibrissen scheiden sich jedoch die Geister. Denn es gibt Hunderassen, zum Beispiel langhaarige, die sie überhaupt nicht benötigen, bei denen jedoch Verfilzungen zu Entzündungen führen können, wenn das Fell nicht geschoren wird. Daher fordern viele Tierärzte, im Einzelfall entscheiden zu können. Man sieht, hier hat der Gesetzgeber wieder einmal übers Ziel hinaus geschossen.
Immer daran denken: Das letzte Wort hat Dein Hund! Mit dieser Checkliste kannst Du schon einmal prüfen, ob der Hundefriseur die grundlegenden Voraussetzungen erfüllt. Das letzte Wort sollte aber Dein Hund haben: wenn er sich wohlfühlt, hast Du den richtigen Hundefriseur gefunden!
FAQ
Woran erkenne ich einen guten Hundefriseur?
Einen guten Hundefriseur erkennst du daran, dass der nicht nur seine Fachkenntnisse beweisen kann, sondern auch über Einfühlungsvermögen verfügt und Ruhe ausstrahlt. Er nimmt sich Zeit, deinen Liebling kennenzulernen und auf seine Eigenheiten einzugehen.
Wie pflege ich meinen Hund richtig?
Langhaarige Hunde sollten täglich gebürstet werden, Kurzhaarrassen freuen sich über regelmäßiges Kämmen, zum Beispiel mit einem Flohkamm. Nase und Pfoten sollten immer kontrolliert und, sofern sie bei der Hitze trocken werden, mit Cremes gepflegt werden.


Hallo
Ja alles gut beschrieben, nur in die Tat umsetzbar dann eher schwierig 😞
Zu mir , ich bin seid 30 Jahren Hundefrisör, es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und ich möchte auch immer noch gebraucht werden :-))
Ich bin grundsätzlich dagegen den Hund mit Leberwurst oder Leckerlies vollzustopfen bevor er Leistung dafür gebracht hat !!!
Ja Leistung ,ich muss es ja auch !!!
Ich spreche mit den Hunden und drücke die und nehme ihnen die Angst , aber , der Chef in meinem Hundesalon bin und bleibe ich !!!
Danach , bin ich gern bereit wenn der Hind vom Tisch ist ihn zu belohnen , aber niemals wenn er sich unmöglich benommen hat , das würdet ihr doch bei euren Kindern auch so sehen , oder?
Lg Petra
Liebe Petra, danke für Deinen Kommentar. Ihn mit Leckerlies vollzustopfen finden wir auch nicht gut, haben das aber auch nicht geschrieben….;)
Du machst es ja genau so, wie wir es zusammengefasst haben: Den Hund beruhigen und mit ihm sprechen. Ganz liebe Grüße und ein herzliches Wuff!